Segment der Berliner Mauer

Deutsches Historisches
Museum, Berlin
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Daniel Boulogne

 

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DHM of Berlin and Daniel Boulogne Diese Mauerteile haben eine Höhe von 3,6 m und eine Breite von 1,2 m.

Zwei Segmente erhielt das Mémorial 1999 als Geschenk vom Deutschen Historischen Museum.

Daniel BOULOGNE, Künstler, Experte für Mauerkunst und leidenschaftlicher Sammler, schenkte dem Mémorial Caen im Jahre 1999 zwei weitere Mauersegmente.

Ihre Besonderheit liegt darin, daß sie auf östlicher Seite bemalt wurden.

November 1989. Das sowjetische Imperium gerät ins Wanken. Die Berliner Mauer bekommt Risse. Im Westen der Stadt herrscht reges Treiben. Der Osten Berlins erwacht allmählich aus einem langen Dornröschenschlaf. Künstler beschließen, die Ostseite der Mauer zu bemalen. Niemand hatte sich ihr seit ihrer Errichtung im Jahre 1961 ohne Gefahr für Leib und Leben nähern können. Als Daniel Boulogne im Radio davon erfährt, beschließt er, sich nach Ost-Berlin zu wagen, was sich als weitaus schwieriger als vorgesehen herausstellen sollte. Er schenkt den ostdeustchen Künstlern 2 Tonnen Farbe, damit diese Mauer, das Symbol von Eingeschlossensein und Unterdrückung, der wiedergewonnenen Freiheit Raum zur Entfaltung bietet.

 

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