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2 - Operation "Chinesische Mauer"

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  Internationale Reaktionen

Erst nachdem die DDR die Gewißheit gewonnen hatte, daß die Schließung der Grenze nur formalen Protest seitens der Westmächte hervorrufen würde, wurde am 15. August damit begonnen, die provisorischen Sperranlagen durch eine 1,50 m hohe, massive Mauer zu ersetzen. Diese Zeitspanne nutzten Tausende Ostdeutsche zur Flucht nach West-Berlin: so gelangten zwischen dem 13. und dem 14. August noch 6904 Menschen über die Grenze. Obwohl die Westmächte im voraus durch ihre Geheimdienste von der geplanten Abriegelung der Sektorengrenze unterrichtet worden waren, fiel ihre Reaktion eher zurückhaltend aus und rief dadurch die Enttäuschung der 250 000 West-Berliner hervor, die sich am 16. August 1961 vor dem Schöneberger Rathaus versammelt hatten. Da die Mauer aber die am 25. Juli von Präsident Kennedy formulierten, als „three essentials" bezeichneten Grundsätze (Freier Zugang nach West-Berlin, Präsenz der Westmächte in Berlin und Recht der West-Berliner auf Selbstbestimmung) aus amerikanischer Sicht nicht in Frage stellte, begnügten sich die USA lediglich damit, Vizepräsident Lyndon B. Johnson und General Lucius D. Clay (1897-1978), den legendären Helden der Luftbrücke, nach Berlin zu entsenden.

Die UdSSR verzichtete ihrerseits auf den Abschluß eines Friedensvertrages mit der DDR, der Viermächte-Status Berlins blieb erhalten.

 

Berlin-Mitte
Berlin-Mitte

 

Die Mauer - ein Bollwerk
Die Mauer - ein Bollwerk

Überprüfung des Stacheldrahts
Überprüfung des Stacheldrahts

 Getrennte Familien
Getrennte Familien

 

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Inhaltsverzeichnis - Anhang - Die Sperranlagen

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